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bemerkbar macht. Zu dieser Jahreszeit sind die meisten Pollen unterwegs.Die Auslöser sind aber nicht die Pollen selbst, sondern die Eiweißstoffe im Innern der Pollen. Diese erkennt das menschliche
Immunsystem fälschlicherweise als feindliche Eindringlinge. Daher kommt es zu einer Abwehrreaktion des Immunsystems.
Es wird Histamin in die Blutbahn freigesetzt, dies bewirkt dann eine Erweiterung der Blutgefässe. Schätzungen besagen, dass inzwischen ca. 15-20% der Deutschen an Heuschnupfen erkrankt sind
. Bei etwa 90% der Heuschnupfenfälle sind es Pollen von Roggen, Beifuss, Birke, Erle, Haselnuss und verschiedener Gräser, die diese allergische Reaktione auslösen. Die Tendenz ist offenbar
steigend. Die Folgen des Heuschnupfens sind bekannt: Verstopfte und laufende Nasen, sowie juckende, tränende und errötete Augen. Häufig kommt noch Müdigkeit hinzu oder es können Kopfschmerzen
auftreten. Die Gefahr dabei: Die Symptome können sich verstärken und sogar bis zu chronischem Asthma führen. Deshalb sollte eine möglichst frühe Behandlung unbedingt in Erwägung gezogen werden.
Bitte fragen Sie Ihren Therapeuten nach einer geeigneten Therapie.
Es gibt vielfältige Tipps und Massnahmen zur Therapiebegleitung und Vorbeugung. Eines haben sie gemeinsam, die Umsetzung ist teilweise aufwendig und bei manchem fast unmöglich:
- Fenster weitgehend geschlossen halten. In ländlichen Gebieten erfolgt die größte Pollenausschüttung morgens zwischen 4.00 und 6.00 Uhr. In städtischen Gebieten ist eas
umgekehrt. Gegen Abend sinkt die Pollenaktivität ab. Die geringste Konzentration liegt hier in den Morgenstunden zwischen 6.00 und 8.00 Uhr.
- Urlaubsplanung abstimmen. Pollenarme Luft finden Sie insbesondere auf kleinen Inseln, am Meer oder in Hochgebirgslagen.
- Für viele Automodelle gibt es spezielle Luftfilter.
- Häufig, möglichst täglich, Staubsaugen, um Pollen auf Teppichen zu entfernen.
- Häufig, möglichst täglich, am Abend Haarewaschen
- Tagsüber getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer ausziehen oder aufbewahren.
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